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Jahreshauptversammlung ÖDP Kreisverband Oberallgäu

Zur Jahreshauptversammlung der ÖDP Kempten Oberallgäu wurde zum Ortsverband Missen geladen. Dort stand der Austausch der lokalen politischen Mandatsträger sowie der Bundestagswahlkampf im Vordergrund.

Kreisvorsitzender Michael Hofer begrüßte die anwesenden Mitglieder und Mandatsträger und bedankte sich schon zu Beginn für dessen Engagement für eine ökologische, umweltfreundliche und basisdemokratische Politik. Er rückte die Umsetzung des Volksbegehrens „Artenschutz – Rettet die Bienen“ in den Fokus, welches vor zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen wurde und zur Änderung des Naturschutzgesetzes führte. Das damalige Volksbegehren wurde seinerzeit vom Bauernverband kritisiert, auch kam es zu emotionalen Kritiken gegenüber den Landwirten. In einem Gespräch von Bundestagskandidat Franz Josef Natterer-Babych und der Oberallgäuer Kreisbäuerin Monika Mayer wurde festgehalten, dass die Zielrichtung des Volksbegehrens richtig und auch wichtig ist, die Umsetzung und Anwendung durch die bayerische Landesregierung jedoch mangelhaft.
Die Mitglieder der ÖDP halten es für wichtig, dass die Landwirtschaft in der Region Allgäu-Bodensee, hauptsächlich engagierte familiengeführte Landwirtschaftsbetriebe, politische Unterstützung braucht, um gegen die industriell geführten Landwirtschaftsbetriebe im Unterland Bestand zu haben. Der Wunsch vieler Landwirtschaftsbetriebe ist es, auch in Zukunft ein Auskommen zu haben, um die Vielfalt der Natur und Gesellschaft auch weiterhin bereichern und unterstützen zu können. „Hierzu ist es erforderlich, dass die Verbreitung von ökologisch angebauten Lebensmitteln in Kantinen und allen weiteren Lebensmittelhändlern konsequent erhöht wird“, so Bundestagskandidat Natterer-Babych.
Weiter wurden lokale politische Schwerpunktthemen angesprochen, wie die finanzielle Entwicklung der städtischen Finanzen Kemptens, Bauvorhaben wie das an der Ulmer Straße, die Verkehrskonzepte in Kempten und Oberallgäu sowie die Themen des Bundestagswahlkampfs der ÖDP für den Bundestagswahlkreis 256 Oberallgäu mit Kempten und Lindau.
Themen des zuvor stattgefundenen Landesparteitags wurden ebenso erwähnt und diskutiert, unter anderem, dass eine Klimaneutralität nicht mehr reicht und durch die konsequente Anwendung von innovativen technischen Möglichkeiten die Energiewende und damit die CO2-Reduktion vorankommen muss. Die intensiven Wetterphänomene der letzten Wochen zeigen auf, dass Wetterentwicklungen nicht langfristig vorhergesagt werden können und extreme Situationen mit einer höheren Temperatur der Luft weltweit keine Seltenheit mehr sind. „Wir haben keinen Planeten B“ so Franz Josef Natterer-Babych und Michael Hofer unisono.
Als letztes Diskussionsthema wurde die kommende Wahlwerbung besprochen. Da die ÖDP zu den kleinen Parteien zählt und auf Unternehmensspenden satzungsgemäß und aus Überzeugung verzichtet, zählt jedes ehrenamtliche Engagement und persönliche Zuwendung. Viele Mitglieder sind bewusst und mit Überzeugung Mitglied und Gönner der ÖDP. Wer diese engagierte und überzeugte Mannschaft im Wahlkampf unterstützen möchte, wird gebeten, sich bei Franz Josef Natterer-Babych, dem Direktkandidaten für den Bundestag der ÖDP, zu melden: fj@natterer-babych.de.